Antragstellung – Krankenkassen genehmigen Heilbehandlung

Für die Antragstellung muss der behandelnde Arzt die medizinische Notwendigkeit begründen. Sie wird von den Krankenkassen und gegebenenfalls auch vom Medizinischen Dienst geprüft. Bei Genehmigung werden die Kurarztkosten zu 100% und Kurmittel zu 90% bezuschusst, hinzu kommt je nach Krankenkasse eine Tagespauschale von 16 Euro für Erwachsene und 25 Euro für Kleinkinder. Alternativ zur medizinischen Vorsorgeleistung nach § 23 SGB V kann der Arzt auch eine Präventionsempfehlung nach §25 SGB V erteilen und hierfür das Muster 25 „Anregung einer ambulanten Vorsorgeleistung in anerkannten Kurorten“ verwenden. Generell gilt, dass der behandelnde Arzt die klassischen Naturheilverfahren und die Wirkung ortsgebundener Heilmittel in den jeweiligen Kurorten kennen sollte. Ein großes Plus: Das Budget für Heilmittelverordnungen der niedergelassenen Ärzte wird durch die Verschreibung von Präventionsmaßnahmen bzw. durch den Kurantrag nicht belastet!