Fallzahlen - Ambulante Vorsorgeleistungen nach § 23 Absatz 2 SGB V

 

Die Zahl der von der gesetzlichen Krankenversicherung bezuschussten ambulanten Vorsorgeleistungen nach § 23 Absatz 2 SGB V (früher: offene Badekur) ist in den vergangenen Jahren so drastisch wie kontinuierlich gesunken. Konnten im Jahr 2006 bundesweit noch 229.725 Versicherte mit Unterstützung der Krankenkasse eine medizinisch anerkannte Kur in Anspruch nehmen, reduzierte sich diese Zahl bis zum Jahr 2017 auf nur mehr 36.906 Fälle

Damit ist die Fallzahl der ambulanten Vorsorgeleistung in anerkannten Kurorten von 2000 bis 2017 um rund 84 Prozent zurückgegangen.

Immerhin: Mit 16.186 Fällen finden 44 Prozent der ambulanten Kuren in Bayern statt.