Kooperation mit dem bpa

 

Der Bayerische Heilbäder-Verband e.V. kooperiert mit dem Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V. (bpa), um beruflich Pflegende mit gezielten Präventionsmaßnahmen zu unterstützen und für ihre tägliche Arbeit in ambulanten Pflegediensten und stationären Pflegeeinrichtungen zu stärken.

Die steigende Zahl von Pflegebedürftigen macht die Arbeit der Pflegenden zunehmend unentbehrlich. Gleichzeitig steigen die Belastungen für beruflich Pflegende durch den Anstieg von gerontopsychiatrisch veränderten Patienten und Bewohnern, durch fortschreitende Personalengpässe und die damit einhergehende Arbeitsverdichtung.

Diese Belastungen lassen sich auch an ihren Auswirkungen für die Gesundheit des Pflegepersonals ablesen. Laut dem "Pflege Report" der AOK Bayern ist der Krankenstand unter den Pflegenden in bayerischen Heimen um mehr als 40 Prozent höher als der Durchschnitt aller Branchen. An erster Stelle stehen dabei vor allem psychische Erkrankungen und Muskel-Skelett-Erkrankungen. Zudem steigt die Arbeitsbelastung derjenigen, die das Pflegepersonal in den Fehlzeiten ersetzen.

Gemeinsam mit dem bpa und in Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl für Public Health und Versorgungsforschung (IBE) der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München plant der Bayerische Heilbäder-Verband e.V. ein Projekt zur betrieblichen Gesundheitsförderung aufzusetzen. Ziel ist es, ein Präventionsprogramm für Pflegekräfte (PFLEGEprevent) zu entwickeln, das die Pflegekräfte in die Lage versetzt, künftig die Arbeitsbelastungen und die Herausforderungen des beruflichen Alltags gut bewältigen zu können.