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Bundesweit einmalig:

BHV-Vorsitzender Landrat Peter Berek, Gesundheitsministerin Judith Gerlach, MdL und BHV-Geschäftsführer Frank Oette.
BHV-Vorsitzender Landrat Peter Berek, Gesundheitsministerin Judith Gerlach, MdL und BHV-Geschäftsführer Frank Oette.

Bad Endorf, Lkrs. Rosenheim, 29.04.2024  – Die bayerischen Heilbäder und Kurorte gehen mit einem bundesweit einmaligen Service online: Ab sofort können Patientinnen und Patienten online einen Kurantrag ausfüllen und auch den Kurort ihres Wunsches aussuchen. Auf der Frühjahrstagung des Bayerischen Heilbäder-Verbandes (BHV) am 29. und 30. April in Bad Endorf präsentierte der BHV die neue Homepage www.gesundes-bayern.de. „Mit dem digitalen Kurantrag, unserer so genannten ‚Kur auf Klick‘- beschreiten wir deutschlandweit Neuland“, so der Verbandsvorsitzende, Landrat Peter Berek. „Und wir beweisen wieder einmal unsere Innovationsstärke.“  

Die neue Homepage bietet für Interessierte einen kurzen, digitalen Weg zur ambulanten Vorsorgeleistung. „Jeder, der eine Kur beantragen will, macht beim Menüpunkt digitaler Kurantrag sein Kreuzchen, dann öffnet sich das übersichtliche Menü“, erläuterte der BHV-Vorsitzende. „Der Patient oder die Patientin gibt die Krankenkasse ein, und sofort erscheint der Kurantrag der jeweiligen Kasse.“ Alle wesentlichen Informationen, wie etwa Ziel der Kur, die Beschwerden und die bisherigen Therapien werden eingetragen. Am Ende kann jeder den Antrag an seine Hausarztpraxis mailen. Dort wird er dann mit den mit den nötigen Patientendaten versehen und fertiggestellt. „Dieser Schritt war längst nötig“, betonte der BHV-Vorsitzende. „Denn wir wollen den Menschen den Weg zur Kur erleichtern.

Obwohl die ambulante Vorsorgeleistung inzwischen gesetzliche Pflichtleistung der gesetzlichen Krankenkassen ist, gibt es diese Kuren noch zu selten.“ Für 2023 wurden bayernweit 10.745 ambulante Vorsorgeleistungen registriert, das waren mehr als 700 weniger als im Vorjahr. Das Bayerische Staatsministerium für Landwirtschaft, Forsten und Tourismus förderte den Digitalen Kurantrag mit 100.000 Euro. „Dafür sind wir sehr dankbar. Diese Förderung hat uns das Projekt erst ermöglicht.“ 

BHV-Geschäftsführer Frank Oette erklärte, dass die Heilbäder und Kurorte die Digitalisierung weiter vorantreiben werden. „Insgesamt wollen wir mit der neuen Homepage und den effektiven Marketing-Maßnahmen die Präventionsangebote in unseren kompetenten Kur- und Heilbädern mit ihren natürlichen ortsgebundenen Heilmitteln stärken und die Fallzahlen der ambulanten Leistungen steigern. Ich bedanke mich bei unserem Projektleiter Thomas Jahn, der hier wichtige Impulse gesetzt hat und den Digitalen Kurantrag wesentlich mit entwickelt hat.“ 

Thomas Jahn, Bad Aiblinger Kurdirektor und Vorsitzender des Marketing-Ausschusses im BHV,  hob die umfangreichen Angebote auf der neuen Homepage hervor. „Wir haben unseren Symptomchecker, der den Patientinnen und Patienten erste Hinweise auf mögliche Erkrankungen gibt. Und mit unserem Gesundheitsfinder kann sich jeder seinen gewünschten Kurort mit den jeweiligen Dienstleistern wie Kurbetriebe oder Kliniken suchen. Er wird sofort dorthin verlinkt und kann gleich Gesundheitsprogramme oder seine ambulanten Vorsorgeleistungen buchen. Auch Informationen zu einem möglichen Gesundheitsurlaub sind auf der Seite. Insgesamt haben wir damit ein einmaliges digitales Angebot geschaffen.“